Suchmaschinenoptimierung – Warum sie trotz ständiger Verbesserung der Google- Algorithmen und EAT Kriterien so wichtig ist!

Gute Analytics Daten erreicht man hauptsächlich durch ausgezeichneten Content zusammen mit legalen SEO Maßnahmen und der Erfüllung der Google EAT Kriterien!

Beitrag aktualisiert am 30. Mai 2021 von Marco Eitelmann

Die Suchmaschinenoptimierung ist so alt, wie die ersten Suchmaschinen im Internet selbst. Wer sich an die Anfänge des Netzes erinnert der weiß, wie einfach und teilweise unfair man vor gut zwei Jahrzehnten noch auf Platz eins der Rankings in den verschiedenen Suchmaschinen kommen konnte.


Damals gab es nicht nur eine dominierende Suchmaschine wie heute Google, die über 98 Prozent des westlichen Marktes beherrscht. Es gab Namen wie Fireball, Lycos, MSN Suche und Yahoo, bevor Google zum absoluten Monopolisten aufstieg.

Während es damals einfach nur reichte einen Suchbegriff in die Überschrift zu packen und mehrfach im Text zu wiederholen, läuft die heutige Suche über hochkomplexe Algorithmen und Rankingfaktoren ab, die letztendlich die Platzierung innerhalb der Suchergebnisse bestimmen.

Mehrere hundert Einflussfaktoren von der Geschwindigkeit der Seite, über Backlinks, bis hin zur Strukturierung und den Nutzersignalen wie z.B. Absprungrate und Verweildauer oder die inzwischen obligatorische Implementierung einer SSL Verschlüsselung mittels Zertifikat, nehmen ebenfalls unterschiedlich stark gewichtet Einfluss auf die Platzierungen.

Hat man überhaupt noch Einfluss auf die Suchergebnisse durch SEO-Maßnahmen?

Ganz klar, Ja! Durch legale und sinnvolle Suchmaschinenoptimierung (kurz SEO) hat man immer noch einen entscheidenden Einfluss auf die Platzierung innerhalb der Suchergebnisse. Es ist natürlich schwererer geworden, allein schon aus Konkurrenzgründen nicht nur auf der ersten Seite, sondern dann auch noch auf Platz 1 zu landen.

Inzwischen gibt es nicht mal mehr den Platz 1 bei Google, denn den „Platz 0“ oben drüber belegen Textauszüge mit Link zu den Webseiten, die den Text erstellt haben und die Fragen so direkt beantworten.

Inzwischen führt das auch dazu das immer mehr Menschen nur noch diese Antwort kurz lesen und gar nicht mehr die eigentliche Webseite besuchen, so profitiert google ganz allein von fremdem Content und der Webseitenbetreiber geht leer aus. Die Zero Click Quote liegt inzwischen bei manchen Suchanfragen über 50 Prozent.

Diese Auszüge und weitere Platz 0 Verweise zählen zu den sogenannten „Snippets“. Auch diese wollen optimiert sein, genau wie viele andere Synergie- und Signalfaktoren von Social Media, bis hin zu den immer stärker gewichteten EAT Kriterien, auf die ich gleich mehr eingehen werde.

Eine sehr gute Übersicht über all diese Einflussmöglichkeiten auf die Suchmaschinenplatzierung habe ich in dieser sehr gut gemachten SEO Übersicht gefunden.

EAT Kriterien als wichtiger Einflussfaktor auf das Ranking

Die Abkürzung EAT steht für „Expertise, Authority und Trustworthy“ also kurz ins Deutsche übersetzt: „Expertise, Autorität, Vertrauenswürdigkeit“.

Vorweg, diese Kriterien sind vor allem bei allen YMYL-Themen von besonders hoher Gewichtung was den späteren Rang in der Suchmaschine betrifft. Diese Abkürzung bedeutet „Your money, Your Life“, also betrifft es alles von Gesundheitsthemen bis hin zu Finanzen.

In den letzten Jahren gab es dahingehend auch immer mehr Algorithmus-Updates seitens Google, einige davon waren sogenannte Core Updates, also Kern Aktualisierungen mit immensen Auswirkungen auf die Webseiten-Rankings im Netz, unter denen vor allem weltweit Millionen Gesundheits- und Finanzseiten zu leiden hatten.

Einige dieser Webseiten haben bis heute nicht mehr ihre alten Hochs erreicht oder sinken sogar weiter im Ranking, weil sie einfach nicht diese EAT Kriterien ausreichend erfüllen können oder deren Konkurrenz einfach eine bessere Möglichkeit hat diese zu erfüllen.

Ich möchte jetzt anhand von realen Beispielen zu jedem EAT Kriterium genauer darauf eingehen.

Google E-A-T – Mit manchen Keywords ist jetzt der Platz 1 für etliche Webseitenbetreiber unmöglich geworden!

Leider ist dies eine Tatsache, die ich anhand etlicher Konkurrenten, befreundeter Blogger und meiner eigenen Webseite zum Thema Ernährung, Gesundheit und Natur ganz klar festmachen kann.

Ich nehme diesen Beitrag über das Thema Fischvergiftung als Basisbeispiel, der äußerst umfangreich ist und wirklich Top recherchierte Informationen diesbezüglich enthält und das aus absolut seriösen Quellen!

Zudem habe ich 17 Jahre in meinem Hauptberuf eine Fischtheke geführt und etliche Seminare besucht und auch über das Thema intensiv viel gelernt. Sodass ich wahrscheinlich mehr über die verschiedenen Toxine und deren Auswirkungen auf den Menschen weiß, als so mancher Hausarzt, der solche Fälle nur sehr selten bis gar nicht zu Gesicht bekommt, vor allem nicht bei den exotischen Arten.


Dies ist ganz klar ein Gesundheitsthema, noch dazu eines mit medizinisch hoher Relevanz.

Bis 2018 lag ich mit dem Keyword „Fischvergiftung“ auf Platz 1 bei google. Bis das erste große EAT Update auch „medic Update“ genannt kam. Dieses kam um den August 2018 herum und ich fiel auf einen Schlag auf Platz 3-4, dann beim nächsten Update im Herbst 2018 auf Platz 6, beim Nächsten nur noch auf 9-10 und dann irgendwann auf Seite zwei. Mit dem „Corona Update“ im Mai 2020 ging der Beitrag dann in die Totalversenkung.

Gibt man heute „Fischvergiftung“ bei Google ein, dann rangieren auf Seite 1 nahezu ausschließlich Medizinseiten oder Mega-Portale wie T-Online. Kombiniert man das Wort Fischvergiftung mit andere Suchintentionen wie z.B. „Fischvergiftung Hering“ liege ich noch auf Seite 1.

Das reine Wort lässt mich nicht mal mehr unter den ersten acht Seiten erschienen. Warum? Das liegt an jeder Menge „E-A-T“ das ich nicht erreichen kann, denn die Kriterien lauten wie folgt:

Expertise:

Hier sucht der Algorithmus ganz klar nach der Qualifikation und Fachkenntnis zu diesem Thema. Wenn Du einen Beitrag als Dr. med. oder Biologe mit Masterabschluss schreibst, dann wird dieser höher gewichtet.

Einfach aus dem Grund, weil die Qualifikation da ist. Wenn dieser Beitrag des Fachmanns vom Inhalt her mittelmäßig ist und ein anderer Beitrag vom Inhalt her besser, dieser aber von einem nicht Fachmann geschrieben wurde, dann hast Du hier einen dicken Minuspunkt, trotz Deines besseren Inhalts.

Das gilt insbesondere dann, wenn dieser Experte nicht nur einen Titel hat, sondern auch noch einige Arbeiten und Autorenlinks in den Suchmaschinen und anderen Webseiten aufweist.

Man kann trotzdem sein Ranking verbessern, z.B. durch sehr seriöse Quellenangaben, hohe finanzielle Investitionen in medizinischen Fachpersonal, dass den Beitrag prüft und dann „zertifiziert“ mit Namen oder durch Fremdzertifikate usw. Hier ordentlich zu Punkten ist für einen Experten mit breitem Status und Bekanntheitsgrad wesentlich einfacher.

Authority:

Hierbei spielen vor allem Backlinks aus hochwertigen Quellen, idealerweise passend zum Thema eine wichtige Rolle. Ist Dein Beitrag gut und hochwertig, dann werden ihn mit höherer Wahrscheinlichkeit auch andere Seiten verlinken. Ist er es nicht, dann passiert das Gegenteil oder im schlechtesten Fall sogar die Verlinkung durch zahlreiche minderwertige Seiten. Das gibt dann beim PunktAuthority drastische Minuspunkte! Backlinks sind also nach wie vor sehr wichtig.

Trustworthiness:

Hier kommt es auf Deinen Ruf, Deine Vertrauenswürdigkeit, Aktualität und Zuverlässigkeit Deiner Inhalte an. Ist dieser sehr gut, dann wirst Du etliche Pluspunkte sammeln, ist dieser z.B. durch viele negative Bewertungen, wie bei einigen Onlineshops oder Portalen geschädigt, wirst Du hingegen sehr große Probleme bei diesem Punkt haben.

Fazit:

In meinem Beispiel mangelt es am Punkt der Expertise und Authority, denn ich habe weder einen Doktor, noch das extrem gute Backlinkprofil von Portalen wie T-Online. Es rangieren jedoch auf Seite 1 praktisch nur noch ausschließlich solche Positionen zu medizinischen und gesundheitlichen Themen von erhöhter Relevanz.

Bei manchen Artikeln kann man ab einer gewissen thematischen Inhaltsausrichtung trotz sehr gutem Content und nahezu makelloser, legaler SEO-Maßnahmen nicht mehr viel für den ersten Platz machen, denn EAT geht vor.

Wer nicht in EAT investiert, sei es durch Zeit und/oder Geld, der hat das Nachsehen. Aber ist SEO dann unwichtig? Soll man aufgeben? Ganz klares -> Nein!

SEO ist und bleibt wichtig und bei manchen Themengebieten kann man entweder Expertise verbessern, Fachleute hinzukaufen oder eben wie in meinem Fall auf andere Themen im Bezug auf Gesundheit ausweichen, die nicht im medizinischen Fokus stehen.

Bei solchen Ausweichthemen wird man dann leider teilweise trotzdem aufgrund der herausragenden Backlinkprofile irgendwelcher themenfremden und finanzstarken Magazine vom Ranking her übertroffen, hat aber trotzdem noch gute Chancen auf die Seite 1 zu kommen.

Oben in den Platzierungen finden sich auch gerne Seiten mit Fake Tests die nur auf Affiliate Provisionen abzielen, aber genug investieren, um diese Plätze zu behalten. Was im Grunde schade ist, jedoch kann man immer darauf zählen, dass in der Welt der Suchmaschinen und Rankings eines sicher ist, die Veränderung!

Es kann also gut sein, dass die Webseiten mit echten Tests, die unter großem Aufwand ausgeführt werden irgendwann ihren rechtmäßigen ersten, zweiten und dritten Platz zurückerobern.



SEO ist ein Dauerthema, das sich ständig neu entwickelt. Faktor Nummer eins für die Platzierung bleibt aber weiterhin exzellenter Inhalt, begleitet von einem immer größerer Schwerpunkt auf E-A-T Kriterien. Letztere Kriterien werden in diesem Artikel von t3n noch etwas ausführlicher beschrieben.

Zum Thema weiterführende Informationen und zusätzliche interessante Beiträge:


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Über Marco Eitelmann 372 Artikel
Mein Name ist Marco Eitelmann und ich freue mich, dass Dein Interesse für diesen Blog, der mittlerweile schon seit 2014 existiert, geweckt wurde. Auf dieser Webseite geht es hauptsächlich um die Themen: „Selbständigkeit, Blogging und Internetmarketing sowie Börse und damit verbundene Investitionsmöglichkeiten“. Ziel aus allen Themen soll ein möglichst stabiles, langfristiges und vor allem nachhaltiges passives Einkommen sein. Meine Qualifikationen: Ich bin finanziell selbständig und erfolgreich unabhängig durch meine Web-Projekte und meine Börsen-Investitionen geworden und verfüge so über tiefes Fachwissen in diesen Bereichen aus langjähriger Erfahrung und stetiger Weiterbildung. Ich bin seit 1999 durchgehend privat am Kapitalmarkt tätig und habe von Aktien, Anleihen, Rohstoffen, Fonds, ETF bis hin zu Zertifikaten wie Turbo Optionsscheinen, Mini Future- und Bonus/Reverse Bonus Zertifikaten alles aktiv gehandelt. Ich habe sowohl den Crash von 2000 als auch den von 2007/2008 mit prozentual geringen Verlusten mitgemacht und kenne nicht nur die Sonnenseite der Märkte. Meine grundlegende Investitionsstrategie ist konservativ, global breit diversifiziert und langfristig ausgelegt.

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