Starke Divergenzen an den Weltmärkten; Jetzt noch Aktien kaufen?

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Marktkommentar Weltbörsen Nov. 2014:

Die Börsen Europas zeigten sich in den vergangenen Wochen und Monaten eher unentschlossen und stagnieren in einem festen Seitwärtstrend. Die US Märkte konnten hingegen deutlich nach oben ausbrechen und markierten ein Allzeithoch nach dem anderen. Hier stellen sich vier Fragen. Warum ist diese starke Divergenz entstanden? Wird dieser Trend fortgesetzt? Soll man jetzt noch Aktien kaufen? Sollten man auf US Aktien setzen?


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Ich versuche jede einzelne Frage nacheinander zu beantworten:


    1. Warum ist diese starke Divergenz entstanden? Die US Märkte werden von zwei erheblichen Unterschieden, im Vergleich zu den europäischen Märkten befeuert. Der erste Unterschied ist simpel, die US Konjunktur zieht deutlich stärker an als in Europa und die Arbeitsmarktdaten der USA verbessern sich stetig, gepaart mit billigem Öl aus dem Fracking Geschäft, sollte dies unter den aktuellen Bedingungen auch weiterhin anhalten. Der Euro fällt von einem Tief zum nächsten im Vergleich zum USD. Warum sollte bitte ein Amerikaner aktuell in europäische Aktien investieren? Einerseits dümpeln diese vor sich hin, andererseits führt ein starker Dollar zusätzlich zu erheblichen Währungsverlusten. Es fehlen also ein paar US Milliarden auf dem europäischen Investitionsmarkt und somit an den europäischen Börsen.
    2. Wird dieser Trend fortgesetzt? Es sieht „leider“ danach aus. Warum? Europa kommt nach wie vor nicht so recht auf Wachstumskurs, es mehren sich sogar die Zeichen einer erneuten Wachstumsschwäche. Der Euro wird bei der gegenwärtigen Geldpolitik der EZB wohl weiter fallen, da Mario Draghi alles versucht die Zinsen am Boden zu halten und immer mehr Maßnahmen unternimmt den Euro zu schwächen und die Konjunktur anzukurbeln. Sollte hier in nächster Zeit nichts Außergewöhnliches passieren, so wird der Euro wohl weiter schwach, wenn nicht gar noch schwächer im Vergleich zum USD werden.
    3. Soll man jetzt noch Aktien kaufen? Was bleibt einem sonst groß übrig, wenn man Renditen oberhalb der Inflationsrate möchte? ABER und das ist extrem wichtig! Einige Einzelwerte sind deutlich überbewertet und werden nur durch extrem billiges Zentralbankgeld gestützt. Der Markt und die Welt ist mit Geld überflutet und keiner weis so recht wohin damit. Sollten die Zinsen wieder steigen, z.B. weil die Inflationsraten plötzlich nach oben schießen (aktuell noch unwahrscheinlich), dann sollte man gut überlegen, ob Aktien noch ein gutes Investment darstellen. Ich bin immer zu maximal 50 % in Aktien investiert, aber ich bin auch konservativ. Ich gebe keinem eine konkrete Kauf- oder Verkaufsempfehlung, jedoch ist es nie besonders klug sein komplettes Vermögen auf eine Anlageklasse zu setzen. Anleihen gibt es nach wie vor Gute, wenn auch mit eher kleinen Zinsen unter 3 %. Aktien aktuell besitzen ja, zukaufen würde ich persönlich nicht, ich bin eher am absichern bestehender Aktienpositionen.
    4. Sollten man auf US Aktien setzen? Die Frage lässt sich kurz beantworten. Glaubt man an einen weiter schwachen Euro, dann sollte man US Aktien durchaus bevorzugen.

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Über Marco Eitelmann 364 Artikel
Mein Name ist Marco Eitelmann und ich freue mich, dass Dein Interesse für diesen Blog, der mittlerweile schon seit 2014 existiert, geweckt wurde. Auf dieser Webseite geht es hauptsächlich um die Themen: „Selbständigkeit, Blogging und Internetmarketing sowie Börse und damit verbundene Investitionsmöglichkeiten“. Ziel aus allen Themen soll ein möglichst stabiles, langfristiges und vor allem nachhaltiges passives Einkommen sein. Meine Qualifikationen: Ich bin finanziell selbständig und erfolgreich unabhängig durch meine Web-Projekte und meine Börseninvestitionen geworden und verfüge so über Wissen in diesen Bereichen aus erster Hand und langjähriger Erfahrung. Ich bin seit 1998 durchgehend privat am Kapitalmarkt tätig und habe von Aktien, Anleihen, Rohstoffen, Fonds, ETF bis hin zu Zertifikaten wie Turbo Optionsscheinen, Mini Future- und Bonus/Reverse Bonus Zertifikaten alles aktiv gehandelt. Ich habe sowohl den Crash von 2000 als auch den von 2007/2008 mit prozentual geringen Verlusten mitgemacht und kenne nicht nur die Sonnenseite der Märkte. Meine grundlegende Investitionsstrategie ist konservativ, global breit diversifiziert und langfristig ausgelegt.

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