3 Mythen rund um passive Einkommen

Die Zinskurve ist auf einem historischen Tiefstand angelangt und verharrt immer noch auf einem extrem niedrigen Niveau.

Immer häufiger rückte das passive Einkommen durch Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden und Ausschüttungen zuletzt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Nach wie vor handelt es sich um ein wahres Objekt der Begierde, welches über einen hohen Status verfügt. Dennoch ranken sich viele Mythen um dieses Thema, die den Hoffnungen häufig den Wind aus den Segeln nehmen. Ich möchten drei davon genauer unter die Lupe nehmen.



Mythos 1: Der Niedrigzins macht passive Einkommen unmöglich
Ein essentieller Teil des passiven Einkommens sind Kapitalerträge. Natürlich scheint dies in der aktuellen Phase niedriger Zinsen besonders schwer zu sein. Doch selbst in dieser Zeit ist es nicht unmöglich, das gesteckte Ziel zu erreichen. Dafür ist es zunächst notwendig, die richtigen Formen der Geldanlage zu wählen. Klassische Geldanlagen, wie das Sparbuch, führen in diesen Tagen nicht zu finanziellen Erfolgen. Dafür profitieren Kreditnehmer von der aktuell so günstigen Ausgangslage, wie sie z.B. auf Portalen wie guenstigekredite.info deutlich wird.
Besonders an der Börse ist es durch das günstige Kapital möglich, von steigenden Kursen zu profitieren. Allein im Jahr 2017 verbuchte der DAX ein Plus von rund 17 Prozent, welches jedem Anleger hätte zugute kommen können. Weiterhin versprechen zahlreiche Aktien neben satten Kursgewinnen auch nicht zu unterschätzende Dividenden von teils bis zu fünf Prozent pro Jahr. In der Gesamtheit handelt es sich somit um eine Ausgangslage, in der durchaus an den Aufbau eines passiven Einkommens zu denken ist, wenn auch das Risiko von Kursschwankungen immer im Blick gehalten werden sollte.

Mythos 2: Ein passives Einkommen ist nur für Millionäre zu erreichen
Häufig erweckt ein passives Einkommen den Eindruck, als könnte es nur von besonders reichen Menschen erreicht werden. Dabei handelt es sich um eine einfache Frage der Definition, die individuell geklärt werden kann. Der Aufbau eines passiven Einkommens muss nicht bedeuten, dass direkt monatlich eine vierstellige Summe zur Verfügung steht. Bereits ein regelmäßiges zusätzliches Einkommen von 100 Euro kann für viele Haushalte einen wesentlichen Vorteil bedeuten, der sich im Alltag bemerkbar macht. Je nach Anlagestrategie ist es dafür keineswegs notwendig, über eine riesige Geldmenge zu verfügen. Stattdessen kann eine solche Ergänzung des persönlichen Gehalts bereits mit deutlich weniger Kapital erreicht werden.

Mythos 3: Die passiven Einkünfte aus Kapitalerträgen sind steuerfrei
In der Tat gehen immer noch viele Menschen davon aus, dass passives Einkommen nicht mehr zu besteuern ist. Bei Kapitalerträgen gilt dies allerdings nur bis zu einer Summe von maximal 801 Euro. Steigen die eigenen Erträge über diese Summe, was bereits wesentliche Fortschritte auf dem Weg zum passiven Einkommen bedeutet, muss darauf auch eine Steuer gezahlt werden. Die klassische Kapitalertragssteuer schlägt in der Folge mit 25 Prozent zu Buche. Weiterhin ist es unter Umständen notwendig, neben dem Solidaritätszuschlag die Kirchensteuer zu zahlen. Es ist also keineswegs möglich, die gewünschten Erträge ohne jegliche Einbußen zu verbuchen. Dies sollte sich jeder noch einmal vor Augen halten, der sich genauer mit dem Thema beschäftigt.



Fazit:
Unter dem Strich gibt es also verschiedene Faktoren, welche auf dem Weg zum passiven Einkommen eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen. In erster Linie ist es von wesentlicher Bedeutung, das eigene Ziel in einzelne Etappen zu unterteilen. Dies ist von großer Bedeutung, um einerseits über eine tragfähige Planung zu verfügen, auf der langfristig aufgebaut werden kann. Weiterhin geht es um die Frage, wie hoch die eigene Risikobereitschaft ist. Denn die Konzentration auf die Anlage an der Börse, die selbst in diesen Tagen noch dazu in der Lage ist, eine satte Rendite zu bieten, bedeutet auf der anderen Seite natürlich auch je nach Strategie ein erhöhtes Risiko. Hier ist es von elementarer Bedeutung, die richtige Vorhausplanung zur Investmentstrategie zu finden. Mit dieser sollte es definitiv möglich sein, die eigenen Ziele in der gewünschten Form zu erreichen und dadurch ein persönliches passives Einkommen aufzubauen.  Kapitalerhalt sollte dabei immer vor übertriebenen Gewinnerwartungen und Risiken stehen.

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