Wie tief fällt der Euro Kurs noch zum USD?

Wenn Dir dieser Beitrag gefällt, freue ich mich wenn Du ihn teilst...

Der Euro zum USD, fällt seit seinem Zwischenhoch im Mai 2014, bei 1,3929 kontinuierlich und ohne große Gegenbewegung in die Tiefe.
Der Fall des Euro begann allerdings schon früher und wurde durch eine große Gegenbewegung mit vielen Schwankungen von Mitte 2012, bis Mai 2014 eingeleitet.
Das Hoch des Euro, bildet im Jahr 2011 der Kurs von 1,4841 zum Tagesschlusskurs.
Der Euro Abwärtstrend ist also schon sehr lange intakt!
Vergleicht man den Euro/Dollar Preis mit dem Ölpreis, so stellt man direkt eine unübersehbare Gemeinsamkeit fest.
Beide Preise bewegen sich im Gleichtakt nach unten.




Die Frage ist, wie tief fällt der Eurokurs zum USD noch?

Was spricht für einen weiter schwachen Euro?

  1. Die neuste Schlagzeile, dass die Schweizer Notenbank, die Festschreibung von 1,20 Franken je Euro aufgegeben hat, hatte den Euro innerhalb von Minuten extrem unter Druck geraten lassen.
    Die Nachfrage nach Euro dürfte also nochmals deutlich sinken.
  2. Der Ölpreisverfall befeuert den Euro Verfall, beide haben charttechnisch denselben verheerenden Trend eingeschlagen! Die Investoren und Trader, werden diese Trends erst bei sauberen Bodenbildungen, oder heftigen Gegenreaktionen verlassen.
    Viel der Bewegung in diesen Trends, wird nicht fundamental begründet.
    Es handelt sich auch um reine Trendfolger, mit massiven Kapitalmitteln, die hier Short investiert sind.
  3. Die Wahrscheinlichkeit, auf eine Zinserhöhung in den USA in absehbarer Zeit steigt. Investoren, investieren in die Währung mit den höheren Zinsen, bzw. bei steigenden Wirtschaftserwartungen in die Wirtschaft des Investitionslandes.
    Beide Erwartungen sind in den USA gegeben, im Euroraum wird wohl eine Zinserhöhung noch lange ausstehen, von einer guten Wirtschaftsentwicklung ganz zu schweigen.
  4. Der Euro wird in den Medien, teilweise schon mit Paritätskursen von 1:1 zum USD „gehandelt“.
    Die Macht und Stimmungsmache der Medien gegen den Euro, ist nicht zu unterschätzen und sollte die Meinung viele Investoren und Trader, genau in diese neagtive Euro Richtung manipulieren.
  5. Die EZB will keinen starken Euro, ebenso wenig die Politik, allen voran die Politik aus Deutschlands. Eine schwache Währung ist gut für den Export und bei diesem steht Deutschland in der Eurozone an erster Stelle.
  6. Griechenland und der Süden Europas, bleibt ein großer Unsicherheitsfaktor für Investoren, die so eher von einem Engagement in den Euro absehen und mit hoher Wahrscheinlichkeit in andere Währungen, allen voran den USD investieren!
Meine persönliche Buchempfehlung, wenn Einzelaktien für Dich als Investition ein Thema sind:
"Der entspannte Weg zum Reichtum*" von Susan Levermann
Statt z.B. nur das KGV (Kurs/Gewinn Verhältnis) oder KCV (Kurs/Cashflow Verhältnis) einer Aktie als Bewertungskriterium zu sehen, setzt die Autorin hier mit einem aus meiner Sicht wesentlich besseren und umfassenderen Bewertungsmodell an.



Fazit:
Der Euro ist schwer angeschlagen und wird es mit erhöhter Wahrscheinlichkeit noch bleiben. Tiefere Kurse, oder ein verharren auf tiefem Niveau ist sehr wahrscheinlich.
Für eine heftige Gegenbewegung müsste die EZB eingreifen.
Die EZB, hat aber kein Interesse an einem starken Euro, da er die Exportwirtschaft belastet und somit das Wirtschaftswachstum der Eurozone bremst.
Außerhalb der Zentralbanken, stehen nur extreme Verwerfungen an den Finanzmärkten dem Euro zur Seite, sowie schwere Schädigungen der US Wirtschaft, wie z.B., durch hoffentlich nicht eintreffende Naturkatastrophen, Terroranschläge, oder ähnliche schlimme Ereignisse.

Der niedrige Euro Kurs, hat aktuell mehr Vorteile für unseren Wirtschaftsraum, als Nachteile.
Gefährlich wird es erst, wenn der Euro sich wirklich unter die Parität von „1 Euro, ist gleich 1 Dollar bewegt“.
Die USA will ja schließlich auch exportieren!
Dies könnte dann, zu einem politischen und Zentralbank gesteuerten Umschwung führen, so dass der Euro gestützt wird.
Aus rein amerikanischem Interesse, würde dies Sinn machen.

Zum Thema weiterführende Informationen und zusätzliche interessante Beiträge:




docmorris.de - Rezept einsenden und Bonus sichern. Mehr erfahren*


Wenn Dir dieser Beitrag gefällt, freue ich mich wenn Du ihn teilst...
Über Marco Eitelmann 351 Artikel
Mein Name ist Marco Eitelmann und ich freue mich, dass Dein Interesse für diesen Blog, der mittlerweile schon seit 2014 existiert, geweckt wurde. Auf dieser Webseite geht es hauptsächlich um die Themen: „Selbständigkeit, Blogging und Internetmarketing sowie Börse und damit verbundene Investitionsmöglichkeiten“. Ziel aus allen Themen soll ein möglichst stabiles, langfristiges und vor allem nachhaltiges passives Einkommen sein. Meine Qualifikationen: Ich bin finanziell selbständig und erfolgreich unabhängig durch meine Web-Projekte und meine Börseninvestitionen geworden und verfüge so über Wissen in diesen Bereichen aus erster Hand und langjähriger Erfahrung. Ich bin seit 1998 durchgehend privat am Kapitalmarkt tätig und habe von Aktien, Anleihen, Rohstoffen, Fonds, ETF bis hin zu Zertifikaten wie Turbo Optionsscheinen, Mini Future- und Bonus/Reverse Bonus Zertifikaten alles aktiv gehandelt. Ich habe sowohl den Crash von 2000 als auch den von 2007/2008 mit prozentual geringen Verlusten mitgemacht und kenne nicht nur die Sonnenseite der Märkte. Meine grundlegende Investitionsstrategie ist konservativ, global breit diversifiziert und langfristig ausgelegt.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*