Wann kommt der nächste große Börsencrash?

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Wann der nächste große Börsen- oder DAX Crash bevorsteht kann so gesehen niemand genau sagen.
Es gibt jedoch viele Anzeichen für eine solche Entwicklung im Vorfeld.
Empfehlen kann ich dazu zum Einstieg die Lektüre der Beiträge
Welche positiven Börsenphasen gibt es“,
sowie „Welche negativen Börsenphasen gibt es“.
Diese lassen grundlegend eine Vermutung zu, auf was sich die Märkte zu bewegen könnten.
Während ich diesen Beitrag schreibe, sieht alles danach aus, als dass der nächste große Börsencrash bevorsteht, zumindest eine ordentliche Korrektur, was man bei mittlerweile über 1000 Punkten Minus im DAX durchaus so sehen kann.



Was ist überhaupt ein echter Börsencrash?

Für viele heißt es schon bei 200-300 Punkten: „Börsen Crash, der DAX steht vor dem Abgrund!“.
Dies ist natürlich Unsinn.
Es gibt Unterschiede zwischen einer kleinen Korrektur, einer ausgeprägten Korrektur, einem kleinen Börsencrash und einem massiven großen Börsencrash, der meistens weltweit unterlegt ist und seltener einzelne Märkte betrifft.

Was sind die Unterschiede zwischen Marktkorrekturen und echten Börsencrashs?

Hier gibt es keine allgemeingültige Definition, deshalb habe ich mir selbst Werte ermittelt und mir eine entsprechende Bedeutung der Werte verknüpft.
Außerdem ist es absolut Marktabhängig, wann man von einem Crash an der Börse sprechen kann.
Ein 10 % Rückgang im Dax, oder anderen Aktienindizes ist maximal ein „Mini Crash“, ein plötzlicher 10 % Rückgang im Bund Future ist im Gegensatz dazu definitiv ein ordentlicher Crash!

Meine Werte und Definitionen eines Börsen Crash in Aktienindizes lauten wie folgt:

  1. Kleine Korrektur -> 5 % runter
  2. Mittlere Korrektur -> 10 % runter
  3. Große Korrektur -> bis 20 % runter
  4. Kleiner Crash -> bis 30 % runter
  5. Mittlerer Crash -> bis 50 % runter
  6. Großer Börsencrash -> über 50 % Verlust

Der Unterschied eines globalen großen Börsen Crash und eines regional begrenzten Börsen Crash

Die meisten großen Börsencrash Situationen, sind bisher durch globale massive Auslöser, oder Verkettungen mehrerer Auslöser entstanden, die einen Großteil der weltweiten Märkte mit in die Tiefe reisen.
Seltener, aber trotzdem noch häufig sind regionale Crash Ereignisse, z.B. in Russland (wegen der europäischen Sanktionen), oder Griechenland (auf Grund der Schuldenproblematik).
Diese regionalen Ereignisse sind auf wenige Regionen, teilweise nur auf die Kernregion selbst begrenzt und führen auf den globalen Aktienmärkten schlechtesten Falls zu kleineren-, bis maximal mittleren Korrekturen.
Für alle bisherigen weltweiten großen Crash Ereignisse an den Aktienmärkten braucht es schon einiges mehr.

Was braucht es für einen globalen Börsencrash von Minus 40-50 Prozent und mehr in den Aktienmärkten?

  1. Globale Finanzschocks, z.B. die Lehmann Pleite
  2. Krieg z.B. der Irakkrieg
  3. Extreme Terroranschläge
  4. Gewaltige Naturkatastrophen
  5. Staatspleiten
  6. Platzende Spekulation Blasen gigantischen Ausmaßes
  7. Große Deflationsspiralen und Hyperinflationen

Diese Ereignisse sind von meist schrecklicher Natur und haben unmittelbare, sowie katastrophale Folgen.
Im besten Fall sind diese finanziell begründet, im schlimmsten-, hoffentlich nicht eintretenden Fall mit der Verletzung-, oder dem Tod von Menschen, oder dem Ausbruch eines Krieges.

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Statt z.B. nur das KGV (Kurs/Gewinn Verhältnis) oder KCV (Kurs/Cashflow Verhältnis) einer Aktie als Bewertungskriterium zu sehen, setzt die Autorin hier mit einem aus meiner Sicht wesentlich besseren und umfassenderen Bewertungsmodell an.


Fazit: Einen Börsencrash kann man mit allen bereits bestehenden Informationen und analytischen Mitteln nicht voraussagen, insbesondere deshalb nicht, weil man die meisten der oben erwähnten Punkte schon gar nicht auf Grund ihrer Natur voraussagen kann.
Ein wachsames Auge auf die Börsenentwicklung und die potentiellen Crashauslöser, die durch das menschliche Finanzsystem selbst generiert werden können, ist stets angebracht.
Einen Börsencrash zuverlässig vorherzusagen ist nicht möglich, jedoch die ungefähre Wahrscheinlichkeit zu ermitteln, aufgrund der bekannten Parameter schon.

Zum Thema weiterführende Informationen und zusätzliche interessante Beiträge:




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Über Marco Eitelmann 361 Artikel
Mein Name ist Marco Eitelmann und ich freue mich, dass Dein Interesse für diesen Blog, der mittlerweile schon seit 2014 existiert, geweckt wurde. Auf dieser Webseite geht es hauptsächlich um die Themen: „Selbständigkeit, Blogging und Internetmarketing sowie Börse und damit verbundene Investitionsmöglichkeiten“. Ziel aus allen Themen soll ein möglichst stabiles, langfristiges und vor allem nachhaltiges passives Einkommen sein. Meine Qualifikationen: Ich bin finanziell selbständig und erfolgreich unabhängig durch meine Web-Projekte und meine Börseninvestitionen geworden und verfüge so über Wissen in diesen Bereichen aus erster Hand und langjähriger Erfahrung. Ich bin seit 1998 durchgehend privat am Kapitalmarkt tätig und habe von Aktien, Anleihen, Rohstoffen, Fonds, ETF bis hin zu Zertifikaten wie Turbo Optionsscheinen, Mini Future- und Bonus/Reverse Bonus Zertifikaten alles aktiv gehandelt. Ich habe sowohl den Crash von 2000 als auch den von 2007/2008 mit prozentual geringen Verlusten mitgemacht und kenne nicht nur die Sonnenseite der Märkte. Meine grundlegende Investitionsstrategie ist konservativ, global breit diversifiziert und langfristig ausgelegt.

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