Venezuela bald Pleite?

Wenn Dir dieser Beitrag gefällt, freue ich mich wenn Du ihn teilst...

Der stark fallende Ölpreis ist eine der größten wirtschaftlichen Bedrohungen, die Venezuela in den letzten Jahren und Jahrzehnten erlebt hat. Bei jedem Einbruch des Ölpreises, reagierten die venezolanischen Staatsanleihen sehr negativ. Der Grund ist recht einfach. Venezuela ist fast ausschließlich vom Öl und dessen Preis abhängig. Nach jüngsten Aussagen aus dem Staatsbereich Venezuelas, sollte der Ölpreis bei über 100 USD liegen, um den Staat langfristig aufrecht zu erhalten und einen soliden Haushalt, sowie gut finanzierte Staatsausgaben zu erreichen. Nicht zu vergessen ist dabei auch, das Venezuela seine Auslandsschulden mit den Einnahmen aus dem Ölgeschäft bezahlen muss.

Was spricht für eine mittelfristige Pleite Venezuelas?


Anzeige
Seriöse Kredite unter 2 Prozent bis 0,5 Prozent und weniger Zinsen p.a., findet man im direkten Vergleich auf der Seite des deutschen Anbieters smava.de*. Bekannt aus dem ZDF wiso-Magazin, der ARD und n-tv

  1. Venezuela ist wie erwähnt fast ausschließlich vom Öl abhängig, dessen Preis sich mehr als halbiert hat, sollte der Ölpreis sehr lange dieses Niveau halten, oder gar noch weiter unterschreiten, so wird es für den Staatshaushalt Venezuela sehr eng!
  2. Die Staatsanleihen Venezuelas sind bereits stark gefallen. Venezuela muss für neue Staatsanleihen deutlich mehr Zinsen zahlen und hat somit eine höhere Belastung seiner Staatsschulden.
  3. Sollte der Ölpreis zu Einschnitten im Haushalt des lateinamerikanischen Landes führen, könnte die Stimmung innerhalb der Bevölkerung schnell kippen und den Negativtrend verstärken.
  4. Die Ölindustrie Venezuelas ist nicht mehr auf dem neuesten Stand, zwar hat das Land enorme Ölmengen, doch können diese nicht so wirtschaftlich gefördert werden, wie dies im Normalfall bei besserer Infrastruktur möglich wäre.

Was spricht gegen eine mittelfristige Pleite Venezuelas?


  1. Venezuelas Ölreserven sind nach wie vor sehr hoch und dürften den Haushalt des Landes bei steigendem Ölpreis relativ schnell stabilisieren.
  2. Trotz bereits stark gefallener Staatsanleihen Venezuelas, ist das Vertrauen im Markt noch recht hoch, da das Land in der Vergangenheit trotz hoher Unsicherheiten seine Anleihen bedient hat.
  3. Venezuela und China gehen bereits stärker aufeinander zu, die Chinesen lassen Ihren Partnern, insbesondere Ihre Rohstofflieferanten finanziell im Krisenfall eher Hilfe zukommen.


Fazit: Sollte Venezuela tatsächlich bald Pleite gehen, so wird dies den Emerging Market Sektor, insbesondere die Region Lateinamerika hart treffen.
Die damit entstehenden großen Wirtschaftsprobleme, werden sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch auf die westlichen Länder auswirken und deren Wirtschaften, sowie Börsenkurse ebenfalls unter Druck setzen.
Ein sehr niedriger Ölpreis fügrt der Wirtschaft mehr Schaden als ein hoher Ölpreis, siehe auch mein Bericht: „Wie geht es weiter mit dem Ölpreis?“

Zum Thema weiterführende Informationen und zusätzliche interessante Beiträge:


Sein eigenes Musterdepot über eine seriöse Plattform an die Börse bringen und damit über Provisionen Geld verdienen? - Das ist mit wikifolio.com* möglich!
Die Registrierung und Nutzung des Dienstes ist kostenlos!


Wenn Dir dieser Beitrag gefällt, freue ich mich wenn Du ihn teilst...
Über Marco Eitelmann 365 Artikel
Mein Name ist Marco Eitelmann und ich freue mich, dass Dein Interesse für diesen Blog, der mittlerweile schon seit 2014 existiert, geweckt wurde. Auf dieser Webseite geht es hauptsächlich um die Themen: „Selbständigkeit, Blogging und Internetmarketing sowie Börse und damit verbundene Investitionsmöglichkeiten“. Ziel aus allen Themen soll ein möglichst stabiles, langfristiges und vor allem nachhaltiges passives Einkommen sein. Meine Qualifikationen: Ich bin finanziell selbständig und erfolgreich unabhängig durch meine Web-Projekte und meine Börsen-Investitionen geworden und verfüge so über tiefes Fachwissen in diesen Bereichen aus langjähriger Erfahrung und stetiger Weiterbildung. Ich bin seit 1998 durchgehend privat am Kapitalmarkt tätig und habe von Aktien, Anleihen, Rohstoffen, Fonds, ETF bis hin zu Zertifikaten wie Turbo Optionsscheinen, Mini Future- und Bonus/Reverse Bonus Zertifikaten alles aktiv gehandelt. Ich habe sowohl den Crash von 2000 als auch den von 2007/2008 mit prozentual geringen Verlusten mitgemacht und kenne nicht nur die Sonnenseite der Märkte. Meine grundlegende Investitionsstrategie ist konservativ, global breit diversifiziert und langfristig ausgelegt.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*