Fonds in Bruchteilen kaufen, oder verkaufen.

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Wie ist es möglich Fonds in Bruchteilen zu kaufen, oder wieder zu verkaufen?

  1. Fonds in Bruchteilen kaufen wie geht das?
    Einen Fonds in Bruchteilen, oder Dezimalstellen zu kaufen ist „eigentlich“ nicht möglich.
    Kein Investor gibt im Normalfall in eine Ordermaske z.B. 55,684 Anteile eines Aktienfonds ein.
    Jedoch finden sich in vielen Depots genau diese „krummen Zahlen“ bei und auch nach Fondskäufen wieder.
    Fondsbruchteile entstehen durch Sparpläne, die bei den Banken, oder Onlinebrokern und anderen Anbietern angelegt werden. Ohne Fondsbruchteile würden die meisten Fonds per Sparplan niemals zu 25 Euro im Monat zu ordern sein.
    Es gibt sparplanfähige Fonds, bei denen einzelne Anteile weit über 1000 Euro kosten.
    Ein Fondsparplan erzeugt deshalb beim Einkauf der Fondsanteile so genannte Fondsbruchteile.
    Ein Beispiel: Es sollen jeden Monat für 25 Euro Fondsanteile gekauft werden.
    Der Fonds hat denNamen „X“.
    Ein Anteil des „X“ Fonds kostet nun 2500 Euro.
    So erhält der Anleger mit seinen 25 Euro Sparplan genau 0,1 Anteile. Rechnung 25 / 2500.
  2. Wie kann ich Bruchteile von Fonds wieder verkaufen?
    Die Frage sollte besser heißen: Wo kann ich Bruchteile von Fonds wieder verkaufen?
    Das geht in der Regel nicht direkt über die Börse.
    Am Markt direkt kann man keine Fondsbruchstücke erwerben und auch keine verkaufen.
    „Fondsteilchen“ kann man aber in der Regel und ohne Probleme über die KAG zurückgeben.
    Die Fondsgesellschaft direkt nimmt diese Anteile entgegen und überweist das Geld auf das Konto der Investoren.
    Dieser Vorgang dauert in der Regel deutlich länger als bei einem Fondsverkauf an der Börse.
  3. Wie lange dauert der Verkauf von Fondsbruchteilen über die KAG?
    Um die Dezimalwerte bei Fondsanteilen „los zu werden“, benötigt es teilweise einige Tage Zeit.
    Aus eigener Erfahrung lag hier der Rekord, bei sage und schreibe 6 Tagen, bis ich mein Geld wieder auf dem Konto hatte.
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Statt z.B. nur das KGV (Kurs/Gewinn Verhältnis) oder KCV (Kurs/Cashflow Verhältnis) einer Aktie als Bewertungskriterium zu sehen, setzt die Autorin hier mit einem aus meiner Sicht wesentlich besseren und umfassenderen Bewertungsmodell an.


Zum Thema weiterführende Informationen und zusätzliche interessante Beiträge:


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Über Marco Eitelmann 363 Artikel
Mein Name ist Marco Eitelmann und ich freue mich, dass Dein Interesse für diesen Blog, der mittlerweile schon seit 2014 existiert, geweckt wurde. Auf dieser Webseite geht es hauptsächlich um die Themen: „Selbständigkeit, Blogging und Internetmarketing sowie Börse und damit verbundene Investitionsmöglichkeiten“. Ziel aus allen Themen soll ein möglichst stabiles, langfristiges und vor allem nachhaltiges passives Einkommen sein. Meine Qualifikationen: Ich bin finanziell selbständig und erfolgreich unabhängig durch meine Web-Projekte und meine Börseninvestitionen geworden und verfüge so über Wissen in diesen Bereichen aus erster Hand und langjähriger Erfahrung. Ich bin seit 1998 durchgehend privat am Kapitalmarkt tätig und habe von Aktien, Anleihen, Rohstoffen, Fonds, ETF bis hin zu Zertifikaten wie Turbo Optionsscheinen, Mini Future- und Bonus/Reverse Bonus Zertifikaten alles aktiv gehandelt. Ich habe sowohl den Crash von 2000 als auch den von 2007/2008 mit prozentual geringen Verlusten mitgemacht und kenne nicht nur die Sonnenseite der Märkte. Meine grundlegende Investitionsstrategie ist konservativ, global breit diversifiziert und langfristig ausgelegt.

2 Kommentare

  1. Ja das ist alles richtig. Nur muß der Kunde dabei auf der Hut sein. Bei meiner Bank werden in diesem Fall 25,- Euro Gebühr pro Order fällig. Es wird großzügig auf kostengünstiger Erwerb von Fondsanteilen durch Sparplanmöglichkeit geworben….aber das Bruchanteile entstehen die sich nur teuer über die KAG dann verkaufen lassen. Lohnt sich nur wenn man lange einzahlt….

    • Hallo Rayofhope,

      dann würde ich dringend die Bank wechseln. Ich zahle 0 Euro wenn ich Bruchteile an die KAG zurückgebe und maximal 2,5 % Ausgabeaufschlag bei meinen Fonds (Über die Fonds-Börsenorder fällt gar kein Ausgabeaufschlag an, nur ein geringer Spread, was sich vor allem bei größeren Positionen lohnt). Bei einigen Positionen bekommt man auch ohne Probleme 100 % Rabatt. 25 Euro Gebühr pro Order wären für mich eine untragbare Unverschämtheit. Ich wusste gar nicht das es Banken gibt die dafür so viel Geld verlangen.

      Gruß
      Marco

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