Wie gründe ich meinen eigenen Blog und warum?

Einen Blog zu gründen ist nicht sonderlich schwer, wichtiger ist aber die Frage:

Warum gründe ich einen eigenen Blog?

Die Frage nach dem „Warum“ ist wichtiger als die Frage nach dem „Wie“, denn sie bildet die grundlegende Motivation, warum ein Blog gegründet wird, und mit welchen Zielvorgaben.
Einfach nur zu sagen: „Ich fang mal an zu schreiben“ wird meist nicht zum Erfolg eines Blogs führen.

Bevor wir uns mit dem CMS, oder der Blogsoftware an sich, wie z.B. WordPress direkt beschäftigen, soll es erst um die Frage nach dem: „Warum einen Blog gründen“ gehen.

Es gibt mehrere, absolut unterschiedliche Wahrscheinlichkeiten, ob ein Blog nun Erfolg hat oder nicht.
Ebenso ist die Definition von Erfolg völlig unterschiedlich, hängt aber meist direkt mit der Intention einen Blog zu gründen zusammen.

Um diesen Zusammenhang besser zu verstehen, möchte ich im Folgenden mögliche Gründe für eine Bloggründung genauer erläutern, sowie den Erfolg, der dadurch möglich ist.
Dieser Erfolg ist nicht für jeden Blogbetreiber in Form von Geld zu messen.



Welche Intentionen und Erfolgserwartungen gibt es bei der Bloggründung?

  1. Der Privat Blogger, der sich mitteilen möchte, ob jemand mitliest interessiert nicht.
    Dieser Blogger erstellt z.B. einen Blog über sich, oder sein Haustier, allein aus Spaß an der Freude sozusagen und hat auch keine Ziele die er dabei verfolgt, außer sich mitzuteilen.
    Wie viele Leser er hat, interessiert wenig, kommerziell ist bei solch einem Blog der Erfolg fast auszuschließen.
    Die Besucherzahlen dürften bei den meisten Privatbloggern sehr gering ausfallen, von seltenen Hypes abgesehen.
  2. Der „Therapie Blogger“, dieser bloggt nicht aus kommerziellen Stücken und selten um eine möglichst große Leserschaft zu erringen.
    Diese Art von Blogger schreibt z.B. über schlimme Ereignisse in seinem Leben,  eine Sucht, oder andere Probleme und hilft sich und anderen dabei genau diese Probleme besser zu bewältigen.
    Der Erfolg dieser Blogs ist die Hilfe für andere Leser, oder für den Betreiber selbst, was äußerst respektabel ist.
    Geld verdienen ist hier nur sehr selten das Ziel.
  3. Der „maximale Werbe Blogger“, hat gehört, dass es im Internet mittels eines Blogs sehr einfach ist, ein ordentliches passives Einkommen aufzubauen.
    Er stürzt sich in die Arbeit und legt hoch motiviert drauf los, ob er ein Thema hat, oder über alles schreibt was ihm gerade einfällt  ist in diesem Fall völlig egal, wichtig ist nur, maximale Werbung und bezahlte Posts zu platzieren.
    Inhalt (Content) ist Nebensache.
    Diese Blogger werden langfristig zu 100 % scheitern und schnell wieder die Motivation verlieren.
    Besucher, die sich auf deren Blogs verirren sollten, werden sicher kaum eine Wiederholungsbesuch antreten, selbst wenn die einen Adblocker benutzt haben.
    Guter Inhalt in diesen Blogs, Fehlanzeige, aber genau auf diesen kommt es an.
  4. Der „Begleit Blogger“ Es gibt Blogs die nur ein Ziel haben, möglichst viel informativen, weiterführenden Inhalt, zu einer bereits bestehenden Homepage zu bieten.
    Dies kann z.B. bei einem begleitenden Blog zu einem Onlineshop und dessen Produkte der Fall sein.
    Diese Blogs messen Ihren Erfolg nicht an Werbeinnahmen, sondern an Image, Kundenbindung und Beratung sowie Conversationserfolgen mit dem dazugehörigen Onlineshop, oder anderen Dienstleistung.
    Die Erfolge solcher Blogs durch bereits bestehenden Angeboten, können außerordentlich positiv sein.
  5. Der „Ich blogge über alles Blogger“, diese Sorte von Blogger schreibt ohne festes Thema, über alles was ihm gerade einfällt.
    Er kann je nach Schreibstil und Informationsgehalt eine stattliche Leserschaft erreichen.
    Die Wahrscheinlichkeit eines kommerziellen Erfolges ist geringer, als bei einem Themen Blogger.
    Einige dieser Blogger möchten auch gar nicht erfolgreich sein, sondern sich einfach nur mitteilen, oder möglichst hohe Leserschaften anziehen.
    Dies ist durchaus erreichbar, ebenso wie langfristig ein passives Einkommen mit solchen Blogs zu erzielen.
  6. Der Themen Blogger, wird sich eines Themenfeldes, oder auf ein einziges Thema spezialisieren und es mit hoffentlich großer Leidenschaft verfolgen.
    Diese Sorte Blogger kann auch aus Hobby, oder reinen Interessens- und Austauschgründen mit anderen interessierten Personen über ein Thema schreiben.
    Der Themen Blogger, hat aber je nach Thema auch das große Potential eine teils gewaltige Leserschaft und somit hohe Besucherzahlen zu generieren.
    Hohe Besucherzahlen und Stammleser sind ein Garant für ein zumindest kleines Nebeneinkommen.
    Je nach Thema kann dies langfristig zu einem großen Einkommen, oder gar einem Hauptverdienst werden.
    Dies hängt nicht nur von den Klickpreisen und den generellen Werbpreisen für das entsprechende Thema ab, sondern auch wie sich der Blogger außerhalb seiner Schreibtätigkeit im Bereich der Werbung positioniert und entwickelt.
    Der Themenblogger hat auch eine sehr gute Möglichkeit spezifischen und hochwertigen Unique Content zu produzieren, der ihm gute Ergebnisse in den Suchmaschinen liefern kann und Fachbesucher anzieht.

Auch wenn Variante 1, insbesondere Variante 2 ihre Daseinsberechtigung haben und auch angemessenen Respekt verdienen, so wollen wir uns aus dieser Seite natürlich mit den Varianten beschäftigen, die Geld einbringen.

Daher ist für uns nur Variante 4,5 und vor allem Variante 6 in Betracht zu ziehen.

Gerade Variante 6 „Der Themen Blogger“, hat die höchsten kommerziellen Potentiale von allen und kann langfristig zu einem stattlichen passiven Einkommen führen.

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