Wann sollte man Links mit dem „NoFollow“ Attribut versehen und warum?

Im Beitrag: „Der Unterschied zwischen DoFollow Links und NoFollow Links und seine Ranking Auswirkungen“ habe ich die Grundlagen zu beiden Linkarten genauer erklärt. In diesem Beitrag soll es darum gehen, warum man „NoFollow“ Links gezielt und sinnvoll einsetzten sollte und manchmal sogar einsetzten muss. Einige unachtsam gesetzte oder unfreiwillig zugelassene Links, können sich sehr negativ auf das eigene Ranking in den Suchmaschinen auswirken. Die negativen Auswirkungen treten dabei vor allem bei vier wichtigen Themenfeldern und Ziel-Homepages auf, bei denen von der eigenen Webseite aus Links gesetzt wurden. WordPress hat seine Kommentarlinks auf Grund einer der folgenden Punkte sogar standardmäßig ab Installation eines neuen WordPress Blogs auf „NoFollow“ gestellt. Diese Einstellung wird von den meisten Webmastern auch so beibehalten

  1. Bezahlte Artikel bzw. Beitragsseiten
    Eine nicht geringe Zahl an Blogger und Homepagebetreiber schreibt sogenannte „bezahlte Artikel“. Dies sind einfach gesagt Werbeartikel und Beiträge, die eine ehrliche, aber auch gerne mal „künstliche“ Meinung zu einem Produkt oder einer Dienstleistung bilden. Ist die Meinung in einem bezahlten Artikel ehrlich und wurde dieser ebenso als „bezahlt“ kenntlich gemacht, dann ist das absolut Ok. Wichtig ist jedoch, das bezahlte Artikel, auch wenn die oft von den Werbefirmen lieber als „DoFollow“ gekennzeichnet werden sollen eben nicht auf „DoFollow“ stehen, sondern ganz klar auf „NoFollow“. Google kann dies sonst sehr negativ beurteilen und die betreffenden Seiten im Ranking abstrafen.
  2. Affiliate Links
    Auch diese sollten möglichst auf „NoFollow“ stehen, gekaufte Links werden generell als negativ von den Suchmaschinen beurteilt. Affiliate Links sind reine Werbung und sollten zur Konversationen in Form von Sales und Leads führen, nicht jedoch zu Ranking Vorteilen. Soweit vermeidbar, auch hier immer das „NoFollow“ Attribut verwenden.
  3. Kommentare
    Diskussionen und Meinungen über die Kommentarfunktionen eines Blogs sind äußerst wichtig! Leider sind sie auch bei vielen Bots und Spamtools beliebt, weshalb man selbst bei gutem Anti-Spam Plugins und Tools ab und an einen Spamkommentar abbekommt. Selbst bei moderierten Kommentaren (kann ich nur empfehlen!) sind manche menschliche Kommentatoren weniger am Thema oder an der Seite selbst interessiert, als daran mit einem Satz wie „Toller Beitrag, meine Homepage LINK“ einen Backlink mit „doFollow“ zu bekommen. Wenigstens 1-2 ganze Sätze wären doch nett. Übrigens kann man besonders gute und ausführliche Kommentare mit einem manuellen „DoFollow“ Link versehen.
  4. Potentielle „Spam-Seiten“
    Logisch das man in der Regel und besonders aus Ranking gründen natürlich keine Spamseiten verlinkt bzw. verlinken sollte. Manche Seiten sind aber nicht klar definiert, ob es sich nun um saubere Seiten, oder um leicht „spammige“ Konsorten handelt. Wenn man sich nicht sicher ist, hilft der „NoFollow“ Link. Negative Nachbarschaft aktiv zu verlinken kommt bei den Suchmaschinen nämlich gar nicht gut an und das zu Recht!


Fazit:
„NoFollow“
bei Links zu setzten kann absolut richtig sein und auch Sinn machen. Ich habe meine Kommentare generell auf „NoFollow“ sitzen. In den Beiträgen selbst und auf meinen direkt verlinken Seiten nutze ich „NoFollow“ nicht, ebenso wenig wie bei den Zusammenfassungen von Blogparaden, oder beim Hinweis auf andere Blogs. Nur weil es die „NoFollow“ Möglichkeit gibt, sollte man sie nicht missbrauchen. Homepages und Blogs leben von guten Verlinkungen, diese kommen allen Beteiligten zugute, wenn sie natürlich und ehrlich aufgebaut wurden. Mit „DoFollow“ sollte man nicht geizen, vor allem dann nicht, wenn die Zielseiten einen Mehrwert oder wichtige Infos bieten. Findet man einen Link interessant und hat ihn überprüft, dann sollte man ebenfalls kein „NoFollow“ setzten.

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