Die Gründe warum Europa und Deutschland leider sehr wahrscheinlich politisch weiter nach rechts rücken (Teil 2)

Im vorherigen Beitrag musste man leider feststellen das ein Rechtsruck in Europa nicht nur bevorsteht, sondern eindeutig im Gange ist und teils radikale rechte Parteien deutliche Zugewinne erreichen konnten. Teils sitzen die ersten Parteien davon bereits in den aktiven Regierung einige Länder. Selbst die Schweiz, das früher stark linke Multi-Kulti Schweden und die Niederlande sind ganz klar in eine andere Richtung gewechselt.

Was aber sind die Gründe für den europäischen Rechtsruck verstärkt durch die Flüchtlingskrise?
Meiner Meinung nach hat Europa und auch Deutschland genug Möglichkeiten eine hohe Zahl an geprüften Flüchtlingen über einen längeren Zeitraum ausschließlich aus Kriegsgebieten mit akuter Gefährdung aufzunehmen. Die Worte „ungeprüft“ „unbegrenzt“ und „Wir schaffen das“ sind hier natürlich völlig fehl am Platz. Im Ausland ist deswegen vor allem Deutschland eine Lachnummer. Viele Gründe könnten auch in unserem Land die Stimmung noch weiter verschlechtern und dramatisch Richtung rechts kippen lassen. Eine Gefahr, die wir meiner Meinung nach einer solchen „Wir schaffen das schon, selbst ohne Plan“ Mentalität zu verdanken haben. Wir sind an einem Punkt angekommen an dem selbst Bürgermeister der Grünen Fraktion sagen „Es geht nicht mehr“.

  • Wie erklärt man Eltern und Kindern, sowie Studenten, dass vorher kein Geld für Schulen und Lehrer da war, jetzt aber 1-2 Millionen, vielleicht auch 5 Millionen Menschen aus einem völlig fremden Kulturkreis eine Ausbildung, Lehrer, sowie Sprachkurse finanziert bekommen. Fremder Kultur- und Sprachkreis heißt hier nichts Negatives, sondern Bedarf deutlich mehr Aufwand und Geld, welches plötzlich da sein soll?
  • Wie wird man eines Tages erklären, dass dieser Zustand einige Milliarden kostet? Ein Flüchtlingssoli wird selbst einige Menschen aus der Mitte nach Rechts rücken lassen, ebenso Steuererhöhungen die auf diesem Hintergrund aufbauen.
  • Wir erklärt man Kindern und Familien, das sie die Turnhallen, Schulen und teils die eigenen Wohnungen frei machen sollen, weil unsere Politik eben nicht mit so vielen Millionen Menschen klarkommt, zumindest nicht so kurzfristig
  • Wie wird man der Bevölkerung und auch den Flüchtlingen im Winter klarmachen das Letztere ihr leben in Lagern verbringen sollen und eben nicht in 3 Monaten für jeden Flüchtling ein Häuschen oder eine Wohnung dasteht.
  • Was wird man der Bevölkerung sagen wenn sich die ersten im Namen ihrer Religion auf Bahnhöfen oder in Supermärkten in die Luft sprengen? Das ist nur ein winzig kleiner Teil dieser Menschen, der aber ohne Probleme zu uns kommen kann, da unsere Grenzen einfach auf Durchzug stehen. Sollte das passieren werden auch die Deutschen massiver die unerwünschte Richtung wählen.
  • Wir haben ca. 5 Millionen echte Arbeitslose, dazu kommen dann noch mal mindestens 1-2 Millionen Flüchtlingsarbeitslose. Machen wir uns nichts vor, Deutschland ist größtenteils noch immer so gestrickt, das ein Deutscher am Arbeitsmarkt bevorzugt wird, selbst wenn der Ausländer ein guter Mensch ist, unserer Sprache spricht und sich voll integriert hat.
  • Wie erklären wir der Bevölkerung das hier Leute bleiben dürfen die sich im Fernsehen zu Wort melden, dass sie keine Hilfsgüter von Frauen entgegen nehmen, das sie die Polizei ignorieren und Beschimpfen und das selbst Polizeigewerkschaften und hohe Beamte nach Abzug ihrer „Zensur“ dies als Wahrheit deklarieren. Wenn hier jemand sagt „zurück mit denen“ dann gilt er direkt als Nazi, das ist ein verdammt großes Problem! Wenn man denjenigen in den Iran schickt und dort einen Beamten bespucken lässt, dann könnte er froh sein, wenn er noch lebend da rauskommt.
  • Wir haben nichteinmal genug Geld und Personal für die aktuell notwendigen Kita Plätze unserer Bevölkerung, woher kommen dann langfristig hundertausende benötigte neue Plätze für Flüchtlinge?
  • Unsere Sozialsystem sind gerade auf dem Weg der „Besserung“, wie schultern dies nun Millionen neue Bezieher von Leistungen, die aber noch nie einen einzigen Cent dort eingezahlt haben?
  • Es gibt kaum noch Sozialwohnungen und günstige Mieten in Deutschland, allen voran in den Großstätten nicht. Wie erklärt man der einheimischen Bevölkerung dieser Schicht, das nun ein Asybewerber diesen Wohnraum zuerst bekommt?
  • Wie Rechtfertigen wir die Berichte aus ex „Pro Multi Kulti“ Ländern wie Schweden, in denen die Gebiete der „No Go Areas“ immer weiter ausgedehnt werden, in denen es Schulen gibt (teilweise auch schon in Deutschland) in denen die eigene Bevölkerung eine nicht mehr zu messende Minderheit darstellt und Lehrerinnen nicht akzeptiert werden weil sie Frauen sind?!

Diese Liste lässt sich endlos fortführen. All diese Punkte werden sich, sofern man nichts unternimmt immer stärker ausweiten und dann für immer mehr Verunsicherung in der Bevölkerung sorgen und den Hass schüren, den dann auch Flüchtlinge ertragen müssen, die diesen einfach nicht verdient haben. Im Ausland unser Land als „Wir nehmen alle auf, bei uns fließt Honig und Milch gratis“ anzupreisen ist sehr bedenklich und eindeutig mit verantwortlich für diesen Zustand. Wenn es einem dreckig geht und man bekommt Hoffnung gemacht, dann geht man in Richtung dieser Hoffnung! Daran ist nichts verwerfliches, es muss nur eine Gesellschaft geben, die dies in geordneten und zahlenmäßig begrenzten Flüchtlingsmengen aufnehmen kann.

Im dritten Teil der Reihe geht es weiter mit dem Thema: „Nein, wir schaffen das so nicht“ – Die Flüchtlingskrise könnte sonst eskalieren!

Ein guter Buchtipp zur Flüchtlings-Krise aus einer ganz sachlichen und wissenschaftlichen Sichtweise: Exodus: Warum wir Einwanderung neu regeln müssen



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